28.07.2010
Truck-Grand-Prix: Gelungenes Comeback von Körber
Nach zwei Jahren Pause stand Gerd Körber beim ADAC-Mittelrhein Cup zweimal auf dem Siegerpodest. Der Truck-Grand-Prix 2010 zog über 200.000 Zuschauer an den Nürburgring.

In den beiden Rennen des im Rahmen des Truck-Grand-Prix 2010 am Nürburgring ausgetragenen ADAC Mittelrhein Cups konnte Gerd Körber einen dritten und zweiten Platz erreichen. Sieger wurde in beiden Rennen der Brite Chris Levett auf einem umgebauten MAN-Lkw.
Der mehrmalige Tuckrace-Europameister Körber war bis 2007 bei der FIA Race-Truck-Europameisterschaft mitgefahren und ist nun mit einem Iveco-Racetruck des Teams „Schwaben-Truck“ wieder in die Truck-Rennsportszene zurückgekehrt. Gebaut wurde der neue Renn-Lkw im Rahmen eines Freizeitprojekts unter der Leitung des Iveco-Ausbildungsmeisters Georg Glöckler, der von dem Transportkältespezialisten Thermo King süd (TKV) unterstütz wird. Eine Woche vor dem Rennen wurde der Truck erstmals getestet. „Der Motor ist richtig gut. Nur am Fahrwerk müssen wir noch arbeiten. Aber es ist schon sensationell, was das Team in seiner Freizeit geleistet hat“, so Körber nach dem ersten Roll-Out.
Der Truck-Grand-Prix fand in diesem Jahr vom 23. bis 25. Juli zum 25. Mal statt und lockte über 200.000 Zuschauern an den Nürburgring. An dem Wochenende wurden neben den beiden Läufen zum Mittelrhein Cup vier Rennen zu FIA Race-Truck-Europameisterschaft ausgetragen. Im ersten Rennen siegte der Brite Christopher Levett (MAN) vor dem Spanier Antonio Albacete (MAN) und dem Schweizer Markus Bösinger vom Team MKR Technology-Renault Trucks. Im zweiten Freitagrennen hatte der tschechische Titelverteidiger David Vrsecky (Freightline/Buggyra) die Nase vorn, gefolgt von Albacete und Bösinger. Beim ersten Rennen am Samstag stand Albacete ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Plätze zwei und drei gingen an den Deutschen Arkus Oestreich (Renault) und an Levett. Das vierte Rennen sicherte sich Oetsreich vor Vrsecky und Albacete.
Nach den Rennen am Nürburgring führt Albacete mit 184 Punkten die Gesamtwertung an, gefolgt von Bösinger (153 Punkte) und dem deutschen MAN-Piloten Jochen Hahn (142 Punkte), für den es in diesem Jahr am Ring nicht so gut lief. (tbu) (Foto: B. Brandenburg)
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